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Rassehund oder Mischling?

Mischlinge

© hcmh - fotolia.com

Es gibt Leute, die schwören auf Hunde, die "Fehltritte" sind. Diese Mischlinge kauft man aber nicht wie einen Rassehund. Es sind eher Spontanentscheidungen, wenn man den Wunsch und den Willen zu einem Hund hat.

Man nennt die nicht planmäßig aus zwei Hunden der gleichen Rasse entstandenen Welpen fälschlich "Bastard". In der Zoologie ist jedoch nur das Kreuzen von zwei Arten eine Bastardierung, Hund und Wolf zum Beispiel oder Pferd und Esel. Man nennt Mischlinge auch "rasselos", was aber sprachlich falsch ist, sind sie doch mehrrassig. Der Volksmund kennt den Begriff "Promenademischung", nach dem Ort des Geschehens. Der präzise Fachausdruck wäre "Blendling": Mischprodukt verschiedener Rassen.


Man sagt den Mischlingen nach, sie seien gesünder als auch nervenfester und intelligenter als Rassehunde. Das ist ein Pauschalurteil mit allen Fehlern, aber auch Wahrheiten, die solche Urteile haben. Wichtig sind immer die Eltern, die ja auch bei Mischlingen oft Rassehunde sind. Und durch die Kreuzung verschiedener Rassen sind immer wieder neue Rassen entstanden.

Wenn also die Eltern gut veranlagte Hunde sind, deren Erbgut harmonisiert, kann der Mischling ein noch besserer Hund werden.

Wer sich für einen Mischling entscheidet, tut dies spontan; aus Liebe auf den ersten Blick; aus Mitleid. Er spielt ein bißchen Lotterie.

Er hat viele Chancen auf einen Gewinn.

Rassehunde

Für einen Rassehund sprechen eine Reihe von Gründen, wenn man eine einigermaßen feste Vorstellung hat, was man von einem Hund erwartet. Ob man einen kleinen Hund haben möchte, einen langhaarigen oder großen, ob man mit dem Hund arbeiten will (Schutzhundeprüfungen), ob man ihn zur Jagd verwendet, ob man Ausstellungen besuchen möchte usw.


So hat jede Hunderasse ihre Eigenheiten und speziellen Anlagen, die ihre Angehörigen mehr oder weniger kennzeichnen. Natürlich sind Hunde wie andere hochentwickelte Lebewesen individuell, aber die Charaktereigenschaften einer Rasse und der Körperbau sind mehr oder weniger auf einen Nenner zu bringen: Ein reinrassiger Dackel bekommt nicht plötzlich lange Beine und eine Deutsche Dogge wiegt nun einmal ca. 60 Kilo. Dass es hier keine Überraschungen gibt, dafür sorgt der Rassestandard, der die Merkmale des Idealhundes beschreibt und nach dem sich die Züchter richten.


So wird die Anschaffung eines Rassehundes nicht zu einem Lotteriespiel, zu dem die eines Mischlings durchaus werden kann.

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