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Welpenaufzucht

Sauberkeitstraining                                                                                                                      

Lassen Sie Ihren jungen Hund nach der Autofahrt zunächst an dem Platz  schnüffeln, an dem er sich in der nächsten Zeit sauber machen soll. Im Idealfall hatte Ihr Welpe beim Züchter Gelegenheit, sein "kleines und großes Geschäft"auf natürlichem Boden, Rasen, Erde oder Sand zu verrichten. Fragen Sie vor dem Abholen danach und bringen Sie Ihren Kleinen entsprechend auf den Rasen oder in ein Beet. Ein Welpe wird den Boden suchen, den er bisher gewohnt war. Zu genau dieser Stelle führen Sie Ihren Hund auch nach jeder Mahlzeit und nach jedem Schlaf. Dazwischen heißt es aufpassen und genau beobachten, ob der Kleine unruhig wird.

 

Ein zweiter Grundsatz wird Ihnen das Sauberkeitstraining erleichtern: Hunde beschmutzen nur im Ausnahmefall ihr eigenes Lager. Ziel ist es, dass Ihr Welpe Ihre gesamte Wohnung, das Haus, später den Garten und alle Innenräume als sein Lager erkennt. Lassen Sie Ihren Neuzuwachs deshalb zunächst nur in einen Raum, vielleicht in Ihre Küche, und erweitern Sie allmählich sein Territorium. Ein unbeachteter Welpe, der sich ins Wohnzimmer verzieht und sein Häufchen auf den besten Teppich setzt, handelt aus seiner Sicht genau richtig. Nun kann aber kaum jemand ständig einen so kleinen Racker im Auge behalten. Für diese Situationen und für die Nacht können Sie Ihre Transportbox ins Haus holen. Füttern Sie Ihren Hund regelmäßig in der Box, damit in keinem Fall bei Ihrem Hund der Gedanke an eine Strafe aufkommt. Sie werden sehen, in so einer Höhle fühlen sich alle Hunde "pudelwohl". Wird der Hund nun in dieser Box unruhig, bringen Sie ihn direkt zum bekannten Löseplatz. In der Regel ist bei Beachtung dieser Grundsätze das Thema in wenigen Tagen erledigt.

                                       

Und wenn nun doch ein Malheur passiert und der Teppich von einer kleinen "Tretmine"oder einer "Pfütze"verziert ist?

Da kommt es ganz auf den Zeitpunkt an:

Erwischen Sie den Übeltäter noch "bei der Tat", dürfen Sie Ihrem Ärger freien Lauf lassen und unter Schimpfen mit ihm nach draußen gehen.

Finden Sie nur das Ergebnis vor, heißt es, Unmut
runterschlucken und stillschweigend sauber machen.


Ganz so, als wäre nichts passiert. Aber wirklich stillschweigen und gar nicht mit dem Hund sprechen, sonst könnte er es als Zuwendung verstehen.

Beim nächsten Mal heißt es dann besser aufpassen und lieber einmal zu oft nach draußen gehen.


 

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