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Die ersten 8 Wochen

Sobald alle Welpen geworfen sind, stellen Sie sicher, dass alle die Möglichkeit haben, ihre erste Mahlzeit zu erhalten. Die erste Milch ist mit schützenden Antikörpern angereichert.

Informieren Sie Ihren Tierarzt über die erfolgte Geburt und besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt die weitere Vorgangsweise. Die Hündin  und die Welpen sollten untersucht werden.

Überprüfen Sie laufend, ob die Babies genug Nahrung zu sich nehmen. Die beste   Kontrolle ist das regelmäßige Wiegen der Welpen. Notieren Sie täglich das Gewicht und achten Sie darauf, falls ein Welpe nicht zunimmt oder sogar abnimmt. Sie sollten auch beginnen, Kalzium in der Nahrung der Hündin zu ergänzen, indem Sie sie mit einer spezifischen Kalziumergänzung von Ihrem Tierarzt versehen. Freier Zugang zu reichlich Wasser muss für Ihre Hündin und die Welpen vorhanden sein. Aber stellen Sie die Wasserschüssel nicht in die Wurfkiste, damit die Welpen nicht ertrinken können (Gesunden Menschenverstand verwenden!).

Die Hündin stillt ihre Welpen während der ersten sieben bis acht Lebenswochen. In den ersten zwei Wochen ist eine Zufütterung meistens nicht erforderlich.

Die bei der Geburt geschlossenen Augenlieder öffnen sich um den 14. Lebenstag. Der Welpe bleibt im Durchschnitt acht bis zehn Wochen bei der Mutter.                                                                 


 

 

 

© Stephen Coburn - fotolia.com


 

 

Empfehlenswert ist es, die Welpen bereits vor dem Abgeben an ihre neuen Besitzer an Halsband und Leine und auch an Lärm zu gewöhnen. Künstliche Geräuschekulissen sollten hier eingesetzt werden, um der Schreckhaftigkeit der Welpen entgegenzuwirken. Z.B. Petflaschen gefüllt mit Kieselsteinen oder ähnlichem, Metalldeckel von Konfigläsern (ca. 10 Stück an einer Schnur zusammengebunden) und weiterer Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Wenn die Welpen das schützende Nest mit 2-3 Wochen verlassen, und über ein solches Utensil stolpern, wird es als selbstverständlich hingenommen, dass es auch Lärm gibt. Pfannendeckel, Staubsauger, Haarfön, Radio und viele Haushaltgeräte helfen bei der Lärmprägung mit.

Geräusche CD's, erhältlich in grösseren CD Läden, können den Welpen vorgespielt werden. Hochfrequenztöne, Geräusche vom Auto bis zum Zug, alles was das Leben lärmig macht, wird erst auf leiser Frequenz abgespielt, und mit zunehmendem Alter wird auch die Frequenz gesteigert.


Das Welpengehege, innen wie aussen, sollte möglichst abwechslungsreich eingerichtet sein. Verschiedene Erkundungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, Kletter- und Versteckspiele, ein Tunnel etc. fördert die Lernbereitschaft des jungen Hundes.

 

Menschenprägung

Genügend Betrieb in einer Zucht, sei es von der eigenen Familie, vom Besuch der Nachbarskinder, unter Aufsicht wohlverstanden, damit eben keine negative Prägung passiert, ist sehr förderlich für eine gute Prägung auf den Menschen. Es ist immer wieder mit viel Aufregung verbunden, wenn interessierte Käufer oder zukünftige Besitzer die kleinen Welpen besuchen.

Frauen, Männer und Kinder sollten immer willkommener Besuch sein, die unbewusst mithelfen, die Welpen auf Menschen zu prägen. Die liebevolle Betreuung des/der ZüchterIn schafft das nötige Vertrauen zu Menschen.

Inniger Körperkontakt, ausgelassene Spiele und viel Anwesenheit verstärkt die Bindung zum Menschen. Wer als Züchter nur Futter hinstellt und das Gehege reinigt , sollte lieber die Hände vom Züchten lassen.

Natürlich brauchen die Welpen nach viel Aufregung einige Stunden wohlverdienten Schlaf, sonst werden sie überdreht und nervös, was auch schädlich sein kann.



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