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Rettungshundeausbildung

Eine sehr anspruchsvolle Ausbildungsmöglichkeit für alle wetterfesten Hunde und Hundeführer, in der der beste Freund des Menschen seine Fähigkeit, Leben retten zu können, unter Beweis stellt.

Schnuppertraining

Die Rettungshundeausbildung beginnt in der Regel mit einem so genannten Schnuppertraining, bei dem sich Ausbilder und Team kennen lernen; der Hundeführer kann hier prüfen, ob er und sein Tier für die Arbeit als Rettungshundeteam geeignet ist.

Einige Vereine bieten hierfür spezielle kostenpflichtige Kurse mit etwa fünf Terminen an, bei anderen Staffeln nimmt das neue Team gleich am regulären Training teil.

Meist werden der Ausbildungsaufbau und die Ausbildungssystematik separat erläutert.


Grundausbildung

Die Grundausbildung des Hundes umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Geländegängigkeit: Begehen von glatten und beweglichen Untergründen wie beispielsweise Schutt, Geröll, Blech, Gitterrosten, Komposthaufen, Glas usw.
  • Gerätearbeit: Waagerechtes und schräges Begehen von Leitern, Durchkriechen von Röhren, Überqueren einer Wippe usw.
  • Gehorsamsarbeit: Fußgehen angeleint und frei, "Sitz", "Platz, Steh, Tragen des Hundes", zuverlässiges Heranrufen des Hundes, Ablegen unter Ablenkung, Voraussenden usw.
  • Anzeigeübungen: Verbellen, Bringseln, Rückverweisen, Scharren.
  • Sucharbeit: Flächensuche und Trümmersuche. 

Die Ausbildung zum Rettungshundeführer umfasst folgende Schwerpunkte:

Die Arbeit in und mit der Staffel erfordert grundsätzlich ausgeprägten Teamgeist, Ausgeglichenheit, gute Kondition, Einsatzbereitschaft im Ernstfall und regelmäßiges Training mit dem Hund, um die Leistungsfähigkeit auf dem erforderlichen hohem Stand zu halten.

  • Sanitätsdienst-Ausbildung
  • Erste Hilfe am Menschen und Hund
  • Organisation und Einsatztaktik
  • Karten- und Kompasskunde
  • Statik, Trümmerkunde und Bergung
  • Grundwissen Kynologie
  • Lagebeurteilung
  • Sprechfunkverkehr
  • Suchtechnik des Hundes
  • Sicherheit im Einsatz

Probezeit

Die Probezeit beträgt in der Regel sechs Monate; sie dient sowohl dazu, dass sich der angehende Rettungshundeführer noch einmal den erheblichen Zeitaufwand für die Ausbildung verdeutlicht und die ausbildende Rettungshundestaffel sich über den neuen Hundeführer und Hund einen Eindruck verschaffen kann.

Nach Ablauf der Probezeit müssen Hund und Hundeführer einen Eignungstest ablegen. Bestehen beide Teile des Teams den Test, wird der Hundeführer in die Rettungshundestaffel aufgenommen. Je nach ausbildender Einrichtung verpflichtet er sich mehr oder minder verbindlich, mit seinem Hund für Einsätze der Rettungshundestaffel zur Verfügung zu stehen. Bereits in der Zeit der Ausbildung sind Einsätze als Helfer möglich.

Quelle: Wikipedia

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